Raus in die Natur. Rein ins Erlebnis

Neuigkeiten

Neue Broschüre: Sicher und respektvoll durch die Natur / Tipps für Wandernde bei Begegnungen mit Tieren

Der DWV informiert
Der DWV informiert

Herbstzeit ist Wanderzeit. Aber was tun, wenn beim Wandern plötzlich ein Wildschwein den Weg kreuzt? Rechtzeitig zur goldenen Jahreszeit veröffentlicht der Deutsche Wanderverband (DWV) eine neue Broschüre mit Tipps zum respektvollen Umgang mit Tieren in Wald und Flur.

Immer mehr Menschen verbringen ihre Freizeit in der Natur. Das ist nicht nur gesund, sondern schärft auch die Sinne für die Natur und dessen Schutz. Um Probleme zu vermeiden, die sich aus dem Zusammentreffen von Menschen und Tieren ergeben können, hat der Deutsche Wanderverband (DWV) eine 16-seitige Broschüre mit Hinweisen für das richtige Verhalten von Menschen in der Landschaft entwickelt. Dabei flossen Anregungen und Praxiserfahrungen von Fachwarten aus DWV-Mitgliedsorganisationen bundesweit ein. Unter fachlicher Leitung des DWV-Naturschutzwartes Theo Arend wurde dieses Wissen im Ratgeber auch mit Hilfe von ansprechenden Skizzen und Zeichnungen zusammengefasst.

Die Broschüre macht zunächst darauf aufmerksam, dass die Natur zugleich Erholungsraum des Menschen und Lebensraum von Tieren ist. Rücksichtnahme des Menschen stehe hier ganz oben. Es folgen viele praktische Informationen. Etwa zum Wildschwein. Es sei zwar eher friedfertig, zugleich aber sehr wehrhaft, wenn es sich bedroht fühle. Da das Tier schlecht sehe, könne es durchaus zufällige Begegnungen geben. Dann helfe es, laut zu rufen, in die Hände zu klatschen und sich groß zu machen. Die Körperfläche zu vergrößern, etwa durch Wegstrecken der Hände vom Körper oder das Aufspannen einer Jacke sei auch sonst eine gute Idee, um Konflikte zu entschärfen. Die allerdings seien äußerst selten, weil die meisten Wildtiere den Kontakt mit einem Menschen scheuten.

Thematisiert werden im Flyer auch Begegnungen mit Haustieren wie Hund oder Kuh. Bei der Querung von Weideflächen rät das Blatt zum Beispiel, stets gebührenden Abstand zu den auf der Weide befindlichen Tieren zu halten. Bei ersten Anzeichen von Unruhe in der Herde oder einzelnen Tieren sollte man diese auf keinen Fall bedrängen, sondern sich langsam zurückziehen. Und für alle, die während ihrer Wanderung zwar direkt keine Tiere sehen, aber wissen wollen, wer auf den Wegen zuvor unterwegs war, sind die im Flyer abgebildeten Tierspuren hilfreich. Vom Hund über Dachs, Fuchs und Wolf bis zum Igel oder Eichhörnchen ist alles dabei.

Die Broschüre „Wandern und Vorsicht Wild“ gibt es als Download auf www.wanderverband.de und  ist kostenfrei für DWV-Mitglieder unter info@wanderverband.de   erhältlich.

J. Kuhr, DWV

 

 


Zu Fuß den Horizont erweitern - 7. Bergische Wanderwoche

Auf in`s Bergische!
Auf in`s Bergische!

Vom 11. bis 26. September findet die 7. Bergische Wanderwoche statt. Bereits zwei Mal verschoben lädt Das Bergische nun erstmals im Spätersommer mit zahlreichen Touren zum Bewegen, Lernen und Entspannen in die Region ein.

Die ausgebildeten Wander-führer/innen haben ein umfangreiches Programm mit über 90 Veranstaltungen zusammengestellt. Die Bandbreite der Angebote reicht dabei von mehrtägigen Wanderpauschalen über geführte Wanderungen bis hin zu spannenden Ortsführungen mit historischen Erläuterungen.

Mehr Infos unter www.bergische-wanderwoche.de

 

 


Vorsitzendenkonferenz in Arnsberg Niedereimer mit vielen Neuigkeiten

SGV Präsident Thomas Gemke gratuliert Jürgen Erdmann
SGV Präsident Thomas Gemke gratuliert Jürgen Erdmann

Gleich zu Beginn der Vorsitzendenkonferenz am 28. August zeichnete SGV-Präsident Thomas Gemke Jürgen Erdmann (Foto) und Hubert Prange mit der silbernen Ehrennadel des SGV aus.

Jürgen Erdmann (Dortmund), seit 20 Jahren im Sauerländischen Gebirgsverein (SGV) aktiv, ist unter anderem als Trail-Manager im Lenkungskreis „Wege“ für die Digitalisierung zuständig. Hubert Prange, ebenfalls langjähriges Vereinsmitglied stand dem SGV 10 Jahre als Hauptwegewart zur Verfügung.


Einen Teil der 80 Teilnehmer
Einen Teil der 80 Teilnehmer

Besonderes Interesse hinterließen Frank Holthaus (SGV-Abt. Herscheid), Herbert Kipp (SGV Bad Sassendorf) und Dagmar Klasmeier (SGV-Abt. Hüsten). In einer vom Geschäftsführer Christian Schmidt geleiteten Interview-Runde stellten alle Drei ihre erfolgreichen Aktivitäten zur Gewinnung neuer Mitglieder vor.

 

Desweitern konnten sich die etwa 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Überblick über das Angebot im SGV Jugendhof als DJH-Partnerhaus verschaffen, ebenso über den Stand der Wegearbeit.


Talk mit Isabell Heimann, Henrike Pirillo und Christian Schmidt
Talk mit Isabell Heimann, Henrike Pirillo und Christian Schmidt

Nach einer kleinen Pause standen Hans-Hermann Weber und Michael Penzel vom SGV-Kompetenzteam Rede und Antwort. Unter anderem gingen sie auf eine Telefonaktion mit sämtlichen SGV-Abteilungen ein und warben für die nächsten Sprechstunden am 01. und 29.10. und für personelle Unterstützung im Kompetenzteam.

Geschäftsführer Christian Schmidt informierte über eine regionale Förderung zur Entwicklung des Ehrenamtes. In drei Phasen sollen zur Struktur der Mitglieder Stärken und Schwächen ihrer konkreten Arbeit untersucht werden. Durch konkrete Handlungsmaßnahmen soll das Ehrenamt im SGV gestärkt werden.

Den Abschluss machten Henrike Pirillo und Isabell Heimann von der SGV-Marketing GmbH. Sie stellten die Neukonzeption der SGV Website des Gesamtvereins sowie das neu gestaltete Mitgliedermagazin „Kreuz + Quer“ vor. Der neue Internetauftritt im neuen Glanz hat eine übersichtliche Menüführung und konzentriert sich auf die Kernkompetenz im SGV. Neuer Kooperationspartner ist Komoot. Mittelfristig möchte das Team der Marketing GmbH SGV-Abteilungen in den Bereichen Mitgliedergewinnung und Öffentlichkeitsarbeit unterstützen und mit deren Einbindung auf überregionalen Veranstaltungen Präsenz zeigen.

Fotos: Michael Penzel, SGV

 


Wander- und Radwege im Bergischen Land von Hochwasserschäden betroffen

Achtung Hochwasser!
Achtung Hochwasser!

Nach den sintflutartigen Regenfällen der vergangenen Woche mit über die Ufer getretenen Flüssen und Bächen, die auch in weiten Teilen des Bergischen Landes für Überflutungen gesorgt haben, muss auch auf Wander- und Radwegen mit Beeinträchtigungen durch beschädigte Wege gerechnet werden. Darüber informieren der Naturpark Bergisches Land und die Tourismusorganisation Das Bergische.

„Unser Wegemanagement ist dabei, die sensiblen Bereiche des Bergischen Wanderlandes abzufahren und zu überprüfen. Viele Stellen sind aber momentan aufgrund der Aufräumarbeiten noch nicht erreichbar. Daher haben wir zurzeit noch keinen kompletten Überblick über die Ausmaße der Schäden“, erläutert Jens Eichner, Geschäftsführer des Naturparks Bergisches Land. Tobias Kelter, Geschäftsführer von Das Bergische, ergänzt: „Besonders betroffen sind sicherlich die Wander- und Radwege entlang von Flüssen und Bächen, die unmittelbar überflutet wurden, wie zum Beispiel der Eifgenbachweg in Wermelskirchen oder der Höhlenweg in Engelskirchen. Wir bitten hier einfach um besondere Vorsicht und Beachtung von Absperrungen.“

Alle längerfristigen Einschränkungen, die bekannt sind, werden auf den Webseiten www.bergisches-wanderland.de (Meldungen zu Wanderwegen des Bergischen Wanderlandes unter „Bergisches Wanderland“ – „Wegemanagement“) und www.dasbergische.de (Meldungen zu touristischen Radrouten unter „Service“ – „Wegemanagement“) sowie in der App (www.bergisches-wanderland-app.de) veröffentlicht.

Pressemitteilung: Naturpark Bergisches Land

 


Längster Wanderweg Deutschland

2.000 km Wanderkilometer
2.000 km Wanderkilometer

Mit dem rund 2.000 Kilometer langen Fränkischen Marienweg ist jetzt der längste zusammenhängende Wanderweg Deutschlands entstanden.

Der Weg verknüpft das große Netz von Marienkirchen in Franken und ist der Zusammenarbeit von sechs Vereinen zu verdanken. Fränkischer Schweiz Verein, Steigerwaldklub, Haßbergverein, Frankenbergverein, Frankenwaldverein, Rennsteigverein und Fränkischer Albverein.

Höhepunkte sind die Abtei Maria Frieden in Kirchschletten, die Wahllfahrtskirche Marienweiher und das Zeiler Käppele.

 

 


Sächsischer Wandertag in der Oberlausitz

Auf nach Wilthen
Auf nach Wilthen

Unter dem Motto „Schön, dass wir wieder zusammen sind!“ findet der 10. Sächsische Wandertag am Wochenende 24./25. September 2021 in Wilthen in der Oberlausitz statt.

Schirmherr ist Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen. Er weiß um die Bedeutung der ehrenamtlichen Wanderbewegung für die touristische Belebung im Freistaat. Gastgeber sind neben der Stadt Wilthen, die touristische Gebietsgemeinschaft „Feriengebiet Oberlausitzer Bergland e.V.“ und die „NaturFREUNDE Deutschlands“ der Ortsgruppe Wilthen.

Infos: www.saechsischer-wandertag.de

 

 


DWV-Jahresbericht 2020/21 erschienen

Der neue DWV-Jahresbericht ist da!
Der neue DWV-Jahresbericht ist da!

Der Jahresbericht des Deutschen Wanderverbandes ist erschienen. Er zeigt, dass der Verband wegen der Corona-Pandemie eine Reihe von neuen Aufgaben zu bewältigen hatte. Die betrifft nicht nur den Umgang mit teils verwirrenden Regelungen aufgrund der Pandemie. Um etwa weiterhin Fortbildungen oder Diskussionsforen durchzuführen, erprobte der DWV neue Veranstaltungsformate. Manche Schulungen konnten zum Teil als Präsenz- und zum Teil als Online-Veranstaltungen durchgeführt werden.

Um den wegen der Pandemie in vielen Ortsgruppen eingeschränkten Aktivitäten entgegenzuwirken, regte der DWV mit einem Newsletter zum Ideenaustausch an. Doch Corona bot auch Chancen: So besuchten das online durchgeführte Wanderforum rund 400 Teilnehmer*innen. So viel wie nie zuvor.

Zu bekommen ist der DWV-Jahresbericht über die Geschäftsstelle des Deutschen Wanderverbandes in Kassel, Tel 0561 - 9387314 oder hier zum Downloaden.

 

 


120. Deutscher Wandertag in Bad Wildungen beendet

DWT`21: DWV-Präsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß
DWT`21: DWV-Präsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß

Mit dem 120. Deutschen Wandertag in der Erlebnisregion Edersee ist heute eines der ersten großen Wanderevents in diesem Jahr zu Ende gegangen. Der Präsident des Deutschen Wanderverbandes (DWV), Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß, rief die Politik dazu auf, das vielfältige bürgerschaftliche Engagement der Vereine unter dem Dach des DWV stärker zu unterstützen.

Trotz einiger Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie besuchten während des 120. Deutschen Wandertages vom 30. Juni bis 4. Juli laut Stadtmarketing Bad Wildungen rund 3.000 Menschen die Wandertagshauptstadt Bad Wildungen und die Erlebnisregion Edersee. Es gab allein 50 Stadtführungen und dank der Unterstützung durch den Natur- und Nationalpark Kellerwald Edersee 85 geführte Wanderungen. Dazu kamen Konzerte und jede Menge Informationen rund um das Thema Wandern.

DWV-Präsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß: „Damit markiert der Wandertag trotz Corona einen erfolgreichen Neu-Start. Das macht Mut für die Zukunft.“ Während der heutigen Feierstunde in der Gesundheits- und Wohlfühlstadt Bad Wildungen verwies der Präsident auf die Bedeutung des Deutschen Wanderverbandes als Fachverband für Wandern, Wege, Kultur und Naturschutz. Die unter dem Dach des DWV organisierten rund 70 landesweiten und regionalen Gebirgs- und Wandervereinen seien vor Ort wichtige Ansprechpartner, die viel Verantwortung übernähmen. Dem bürgerschaftlichen Engagement der Vereine sei nicht nur die Wanderinfrastruktur zu verdanken, sondern auch viele Gesundheits- und Sportangebote sowie Naturschutzprojekte und eine lebendige Freizeit- und Tourismuswirtschaft. All dies sei künftig aufgrund des demographischen Wandels ohne institutionelle Förderung nicht mehr zu leisten. Für die zuverlässige Koordinierung dieser Aufgaben auch zwischen den Bundesländern brauche es eine bundesweite Koordinierungsstelle und ein verantwortliches Bundesministerium. Mit Blick auf die kommende Bundestagswahl mahnte Rauchfuß die Politik, endlich eine Fußverkehrsstrategie vorzulegen. Zudem sei die Unterscheidung zwischen Sport- und Wanderorganisationen im Hinblick auf mögliche Förderungen längst überholt. Rauchfuß: „Die ehrenamtliche Arbeit der Organisationen unter dem Dach des DWV muss hinsichtlich von Förderungen der von Sportorganisationen gleichgestellt werden.“ In einer Reihe von Sitzungen und Versammlungen während des Wandertages motivierte der DWV seine Mitglieder, die DWV-Forderungen vor der anstehenden Bundestagswahl an die Politik zu richten.


DWT 2022 in Fellbach!

DWT`21: Carl-Carstens-Medaille für Christine Lieberknecht
DWT`21: Carl-Carstens-Medaille für Christine Lieberknecht

Jens Deutschendorf, Staatssekretär des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, sagte während der Feierstunde, dass der Deutsche Wandertag der Tourismusbranche hoffentlich nicht nur Zuversicht bringe, sondern auch wirtschaftlich helfe. „Der Wandertourismus hat eine erhebliche ökonomische Bedeutung. Die Wirtschaft setzt Jahr für Jahr deutschlandweit mit Wanderurlaubern Milliarden um“, so Deutschendorf. Wandern in Deutschland sei für Urlauber ein preiswertes Vergnügen und trotzdem ein immenser wirtschaftlicher Faktor vor allem in ländlichen Gegenden. Auch der hessische Tourismus lebe vom Wanderurlaub und Outdoor-Aktivitäten. Hessen habe für Wanderer viel zu bieten. So gebe es viele als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ zertifizierte Wanderwege und 150 „Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland“, also Gastgeber, die sich auf die besonderen Bedürfnisse von Wander*innen eingestellt haben.

Während seiner Mitgliederversammlung am vergangenen Freitag ehrte der Verband die ehemalige Ministerpräsidentin Thüringens, Christine Lieberknecht, mit der Karl-Carstens-Medaille. Mit der höchsten Auszeichnung des DWV würdigt der Verband Personen, welche die Wanderbewegung überregional besonders gefördert haben. Lieberknecht ist mehr als 25 Jahre Verbandspräsidentin des Thüringer Wanderverbands. Sie habe diesen zu einem wichtigen Akteur der Wanderbewegung im Freistaat gemacht, heißt es in der Begründung. Viele der Mitgliedsvereine wie der Rhönklub, der Harzklub und der Frankenwald-Verein seien auch in den Nachbarländern aktiv. Zu ihnen unterhalte der Landesverband enge Kontakte und trage so zur Einheit der deutschen Wanderbewegung bei. Lieberknecht ist die erste Frau, welche die Medaille bekommt.

Bad Wildungens Bürgermeister Ralf Gutheil hofft, dass viele Besucher*innen in den nächsten Jahren mit Ihren Wanderfreunden, -vereinen und Familien wieder kommen. „Über 400 Quadratkilometer Naturpark, der einzige Nationalpark in Hessen, der flächenmäßig zweitgrößte Stausee in Deutschland und einer der drei größten Deutschen Kurorte stehen Ihnen zum Aktiv-, Natur- und Gesundheitsurlaub in der Region Edersee zur Verfügung und das das ganze Jahr über. Wenn das kein Grund ist wieder zu kommen“, so Gutheil während der Feierstunde.

Ausrichter des 120. Deutschen Wandertages unter dem Motto „Wild.Bunt.Gesund“ waren der Hessisch Waldeckische Gebirgs- und Heimatverein sowie das Stadtmarketing der Gesundheits- und Wohlfühlstadt Bad Wildungen mit den Partnern Natur- und Nationalpark Kellerwald Edersee und Edersee Marketing GmbH.

Der Deutsche Wanderverband veranstaltet einmal im Jahr gemeinsam mit einem Mitgliedsverein und regionalen Partnern den Deutschen Wandertag. Er gilt als weltweit größtes Wanderfest. Während des Wandertages werden einerseits Wanderungen, Führungen und Vorträge geboten, andererseits finden hier auch Fachtagungen, Vorstandssitzungen und die Jahreshauptversammlung des Deutschen Wanderverbandes statt.

Der 121. Deutscher Wandertag wird vom Schwäbischen Albverein vom 3. bis 7. August 2022 im Remstal ausgetragen. Wandertagshauptstadt ist dann Fellbach.

 

Text/Fotos: J. Kuhr, DWV

 

 


In Gruppen wandern wieder möglich / Vereinswanderungen sind nun in NRW als kontaktfreier Sport im Freien anerkannt

Coronabedingte Wanderpause beendet
Coronabedingte Wanderpause beendet

Gute Nachrichten: Laut Entscheidung der Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes NRW vom 28. Mai 2021 sind Vereinswanderungen mit einer Wanderführerin/einem Wanderführer als Sport im Freien in NRW nun offiziell anerkannt. Die Staatskanzlei hat damit auf ein Schreiben des Präsidenten des Landeswanderverbandes NRW, Thomas Gemke, reagiert und  die Neuigkeit per Brief mitgeteilt.

Das bedeutet, dass SGV-Wanderungen nach der Corona-Schutzverordnung - gültig ab 28. Mai 2021 - bei einer Inzidenz in der Region über 50 bis 100 in Gruppen von 25 Personen wandern dürfen, bei Inzidenzen unter 50 entfällt die Limitierung. In Regionen mit einer Inzidenz von über 100 ist Wandern in Gruppen weiterhin nicht erlaubt, es gilt die Bundesnotbremse (gesetzliche Grundlage).

Der SGV-Gesamtverein empfiehlt eine Teilnehmerhöchstgrenze von 10 Personen. Dies vor dem Hintergrund, dass geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Abstands von mindestens 1,5 Metern zwischen den Personen eingehalten werden müssen und der jeweilige Wanderführer diese im Blick halten und sicherstellen muss.

Wie es in den Abteilungen praktiziert wird, weiß der Abteilungsvorsitzende.

Foto: M. Penzel, SGV

 

 

 

SGV DO-Aplerbeck setzt sich für den Naturschutz ein / 30 Jahre Patenschaft Nathebachtal

Abt. Aplerbeck leistet Beitrag zum Umweltschutz, ein Beispiel
Abt. Aplerbeck leistet Beitrag zum Umweltschutz, ein Beispiel

Vor 30 Jahren hat die SGV-Abteilung Dortmund-Aplerbeck eine Patenschaft über das obere Naturschutzgebiet Nathebachtal in Dortmund übernommen. Zahlreiche Büsche, Sträucher und Bäume wurden gepflanzt und für verschiedene Vogelarten Nisthilfen angebracht. Diese werden seit dem kontinuierlich gereinigt und instand gehalten.

Da das Nathebachtal sich am Aplerbecker Rundwanderweg befindet und an der Gurlittstraße am geographischen Mittelpunkt von NRW vorbeiführt, spendete die Abt. DO-Aplerbeck anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens im letzten Jahr zwei Original-Rothaarsteig-Bänke gespendet. Diese laden Wanderer und Besucher zum Pausieren ein.

Jüngste Aktion ist nun zur 30-jährigen Patenschaft die Bepflanzung von Insekten- und Vogelnährgehölzen, Felsenbirnen, Schlehdorn, Chinaschilf, Lavendel, Zwergmispeln und eine Elsbeere hinter diesen Bänken. Die Pflanzaktion erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Grünflächenamt der Stadt Dortmund.

Foto: M. Penzel, SGV

 

 


Große Sorge um den deutschen Wald

Waldsterben
Waldsterben

Deutschland besteht etwa zu einem Drittel aus Wald und gehört mit etwa 11 Millionen Hektar Waldfläche zu den waldreichsten Ländern Europas.

Aber wie steht es um den deutschen Wald? Anhaltenende Trockenheit in den letzten Jahren machen dem Wald zu schaffen. Borkenkäfer haben da leichtes Spiel.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat einen Waldzustandsbericht herausgegeben.

Interessierte können sich diesen bestellen oder downloaden:

https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/ergebnisse-waldzustandserhebung-2020.html

 


Tag des Wandern auf den 17. September verschoben!

Ministerpräsident Michael Kretschmer
Ministerpräsident Michael Kretschmer

Aufgrund der Unsicherheiten in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie hat der Vorstand des Deutschen Wanderverbandes (DWV) die öffentlichen Veranstaltungen zum Tag des Wanderns vom 14. Mai auf den 17. September verschoben.

Der Verband freut sich darüber, dass Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, unabhängig von dieser Verschiebung die Schirmherrschaft des diesjährigen Tages des Wanderns übernommen hat.

Trotz der Verschiebung unterstützt der DWV seine Mitglieder im Hinblick auf den 14. Mai, um nach dem verordneten Stillstand den DWV-Mitgliedsvereinen den Wiederbeginn zu erleichtern. DWV-Präsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß ruft die DWV-Wandervereine und Ortsgruppen bundesweit dazu auf, mit Aktionen innerhalb ihrer Vereinsstruktur am 14. Mai Aufbruchsstimmung zu verbreiten und als Partner der Region in Erscheinung zu treten. „Von Informationsständen an Wanderparkplätzen bis hin zu Pflanzaktionen und Wandertipps auch für Individualwanderungen auf der Homepage ist da vieles denkbar.“ Auch wenn die größeren öffentlichen Veranstaltungen zum Tag des Wanderns nun erst im September stattfänden, sei es wichtig, Präsenz zu zeigen. „Auch wenn dies zum Teil nur digital möglich sein wird“, so der Präsident. Für entsprechende Anregungen werde der DWV einen Newsletter an die Ortsgruppen verschicken. Dieser werde praktische Tipps geben, originelle Ideen der Ortsgruppen aufgreifen und Hinweise für die Öffentlichkeitsarbeit enthalten (s. Seite 9). „Insgesamt soll er die Vereine dazu motivieren, nach Öffnungsschritten zu schauen und gemeinsam wieder unterwegs zu sein“, so der DWV-Präsident. Der 14. Mai sei trotz der Verschiebung der Veranstaltungen eine Chance, die Bedeutung der gesellschaftlich so wichtigen Arbeit der Vereine für eine breite Öffentlichkeit sichtbar zu machen.

Veranstaltungen für den 17. September können dem DWV ab sofort digital unter www.wanderverband.de/termine/tag-des-wanderns/machen-sie-mit gemeldet werden.

Der diesjährige Tag des Wanderns wird unterstützt von der Sparkassen-Finanzgruppe als Hauptsponsor. Außerdem unterstützen die Partner Wikinger Reisen, LOWA, KOMPASS Verlag und KOSMOS Verlag den bundesweiten Aktionstag.

Foto: Pawel Sosnowski, Sächsische Staatskanzlei

 


Deutscher Wandertag 2021 verkürzt in Bad Wildungen

Auf nach Bad Wildungen
Auf nach Bad Wildungen

Der Deutsche Wanderverband (DVW) informiert, dass der 120. Deutsche Wandertag vom 30. Juni bis zum 5. Juli 2021 in Bad Wildungen und der Region Edersee wegen der Corona-Pandemie verkürzt wird.

Offizieller Start und der Empfang der Wimpelgruppe ist am 1. Juli. Am 02.07. folgen die Fachtagungen und die Mitgliederversammlung. Die Abschlussveranstaltung sowie die Übergabe des Wandertagswimpels und die Ausgabe der Wimpelbänder ist am Sonntag. 4. Juli.

Programmpunkte wie Großer Festumzug oder Seniorenkaffee müssen leider ausfallen. Tipp: Mit der Wandertags-Plakette ist der ÖPNV in der Edersee-Region während des Deutschen Wandertages kostenlos. Außerdem berechtigt die Plakette bis Ende April 2022 zu einer kostenlosen Naturpark- oder Nationalparkführung (nach Anmeldung).

Infos über den Deutschen Wandertag